Aktion 2 Stunden Zeit
Aktion 2 Stunden Zeit

Text Aktion_Zwei_Stunden_Zeit 2012.pdf


Monatlich wenigsten einmal: Tapetenwechsel!

 

Die Aktion „Zwei Stunden Zeit“ lädt alle Senioren ein

 

Der Name ist zwar ungewöhnlich, aber vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern trotzdem bekannt. „Zwei Stunden Zeit“ versteht sich als Aufmunterung, wenigstens zwei Stunden – nach eigenem Ermessen monatlich, wöchentlich und zeitweilig auch täglich – dem Nächsten zu schenken. Und das nun schon seit 37 Jahren!

Unter dem Leitsatz „Gott braucht dich und deine Hände“ entstand schon 1974 ein Arbeitskreis, zu dem der Pfarrgemeinderat der St. Pankratius-Gemeinde Körbecke die Anregung gab. Sein Ziel war es v

on Anfang an, Menschen nah und fern zu helfen, das manchmal schwere Leben zu meistern. Schon bald darauf begann die große Zahl der Mitwirkenden ihre Arbeit auf ökumenischer Basis, um Projekte sowohl in der Gemeinde selbst als auch in fernen Armuts-, Kriegs- und Krisengebieten anzuregen oder zu unterstützen.

Seine finanzielle Handlungsfähigkeit und Unabhängigkeit verdankt der Arbeitskreis den Erlösen aus eigener praktischer Arbeit, vor allem aus Ausstellungen und Basaren. Die Zahl der Mitwirkenden bei den verschiedenen Aktionen liegt zwischen 50 und 80 Personen.

Seit ihrer Gründung lädt die Aktion „Zwei Stunden Zeit“ alle Senioren aus der Mitte und aus dem östlichen Teil der Gemeinde jeden Monat (von 1974 bis 2010 insgesamt 430 mal) zu einem Seniorennachmittag ein. Allen älteren Mitmenschen wird damit die Gelegenheit geboten, zumindest einmal monatlich „die Tapeten zu wechseln“ und sich zum geselligen Gespräch, zum ökumenischen Gottesdienst, zu Kaffee und Kuchen und einem abwechslungsreichen Fest-, Vortrags- oder Ausflugsprogramm zu treffen. Zwischen 80 und 130 Senioren nehmen das Angebot jeweils wahr, zu dem auch in Zukunft alle Senioren immer wieder herzlich eingeladen sind. Finanziell getragen werden die Seniorennachmittage durch den Erlös aus dem Verkauf der Bastel- und Werkarbeiten. Soweit sie mögen und wollen, können die Teilnehmer selbst durch Spenden mit dazu beitragen. Zum Angebot gehört obendrein der kostenlose Omnibus-Zubringerdienst aus den Dörfern zwischen Delecke und Völlinghausen.

Bei mindestens drei Seniorennachmittagen im Jahr stehen Ausflüge in die nähere und weitere

Umgebung auf dem Programm. Weil im Laufe der 36 Jahre kein einziger Termin ausfiel, müssen es insgesamt über hundert gewesen sein. Und weil immer wieder neue Ziele und Themen gewählt wurden, hatten die Senioren Gelegenheit, ihre Heimat lückenlos kennen zu lernen und viel Interessantes aus deren Geschichte und Gegenwart zu erfahren. In diesem Jahr sind noch ein Ausflug nach Anröchte, wo Bürgermeister Heinrich Holtkötter die „Heimat des Grünsandsteins“ vorstellt, und ein Besuch in Menden geplant, bei dem Peter Hoppe Einblicke in den Hexenturm, in das Schmarotzerhaus und das Karnevalsmuseum ermöglicht.

Einen wesentlichen Teil der Arbeit bei den Bastelabenden, die alle 14 Tage im Ludwig-Kleffmann-Haus in Körbecke stattfinden, widmen die Mitwirkenden dem Anfertigen von Geburtstagsgeschenken für die Senioren. Allein zwischen Delecke und Völlinghausen bzw. Brüllingsen erhalten 650 Mitbürgerinnen und Mitbürger, die 80 Jahre alt oder älter sind, alljährlich zu ihrem Geburtstag ein kleines Geschenk mit Grüßen und Segenswünschen.

Die Seniorenarbeit ist aber nur die eine Richtung, in die die Aktivitäten der Aktion „Zwei Stunden Zeit“ zielen. Gleichrangig ist die Unterstützung von Projekten zur Hilfe für Menschen in Not in anderen Teilen der Erde. Vor allem in den 22 Jahren, in denen die landesweit bekannten Körbecker Osterausstellungen insgesamt über 100.000 Besucher anlockten, kamen mehrere 100.000 € in die Kasse und zu den Menschen, die unter Armut, Krieg und Naturkatastrophen leiden.

Die großen Osterausstellungen „Ostereier – Osterschmuck – Osterbrauchtum“ im Haus des Gastes der Gemeinde Möhnesee und im Alten Fachwerkhaus Stockebrand gibt es leider nicht mehr. Stattdessen finden Ausstellungen und Basare im kleineren Rahmen im Ludwig-Kleffmann-Haus statt: jährlich im Wechsel ein Osterbasar zwei Wochen vor Ostern und der „Basar der schönen Dinge“ am letzten Wochenende im September. Aber darüber und über Hilfsprojekte in fernen Ländern soll gesondert berichtet werden.

W. Stichmann



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