Sankt Josefs Gemeinschaft
Sankt Josefs Gemeinschaft

Sankt Josefs Gemeinschaft

Die Mitglieder der "Josefsgemeinschaft" sind für die, an deren Grab sie gemeinsam das Vaterunser beten, das letzte Zeugnis von Nächstenliebe, Mitfühlen und Ehrerbietung. Sie geleiten Verstorbene zur Grablegung - immer dann, wenn keine Familienmitglieder, nahe Angehörige oder Freunde da sind, um dem Abschied auf immer ein Mindestmaß an Würde zu verleihen - auch wenn man sich im Leben vielleicht nicht näher kannte. Sie treffen sich immer kurzfristig, verständigen sich über eine Telefonkette, "arbeiten dabei völlig geräuschlos und machen um ihre Arbeit wenig Aufhebens", wie Pfarrer Dr. Gerhard Best das ehrenamtliche Wirken der etwa 20-köpfigen Gruppe umschreibt. Einmal im Jahr trifft man sich zur Versammlung, so wie jetzt wieder im Ludwig-Kleffmann-Haus. "Es ist gut, wenn der Kreis nur selten in Erscheinung treten muss", der für das freiwillige Engagement deutlich dankbare Pfarrer: "Denn das zeigt dann, dass vor allem die älteren Menschen hier bei uns ihre Bindungen nicht verloren haben, am Lebensabend nicht von der Familie und den Freunden allein gelassen sind."


Bild: Sie arbeiten völlig geräuschlos und machen um ihren freiwilligen Einsatz wenig Aufhebens: Die Mitglieder der vor gut zehn Jahren in Körbecke gegründeten "Josefsgemeinschaft" trafen sich jezt zur Jahresversammlung.

Die Josefsgemeinschaft beruft sich im Namen auf Josef von Arimathäa. Der reiche Jude soll zu einem der ersten Jünger geworden sein und laut einem Bericht des Neuen Testaments den römischen Statthalter Pilatus um den Leichnam Jesu gebeten haben, um ihn in ein für sich selbst bestimmtes Felsengrab nahe der Kreuzigungsstätte Golgatha zu legen. Nach einer Erzählung sammelte Josef von Arimathäa auch das Blut Christi in einer Schale. Hierum rankt sich die Enstehung der Legende über den Heiligen Gral, der entweder durch Josef von Arimathäa selber oder durch seinen Schwager Bron und dessen Sohn Alan nach Glastonbury im englischen Somerset gelangt sein soll.

Text und Bilder mit freundlicher Genehmigung von Brüggestraße



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