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Zisterziensermönch Dirk Schäferhoff zu Besuch in der Heimat

Seine Favoriten sind „The Cistecian Monks of Stift Heiligenkreuz“, gregorianische Choräle, Herbert von Karajan – und weil er auch mal Tambourmajor in Körbecke war, natürlich die Musikkapelle Heiligenkreuz. Was ihn bewegt? Die Freude am Glauben. So teilt es Dirk Schäferhoff aus Büecke auf Facebook mit seinen Freunden am Möhnesee, denn die sehen ihn nur noch sprichwörtlich zu hohen kirchlichen Feiertagen, so wie zu dem Dankgottesdienst, der gestern in der Körbecker Pfarrkirche gefeiert wurde.

2009 machte sich der gelernte Anlagenmechaniker aus dem Sanitärfach auf nach Stiepel, wurde „Candidatus“ bei den Zisterziensermönchen. 2010 wurde er Novize, legte zwei Jahre später die sogenannte „zeitliche Profess“ ab und am 20. August letzten Jahres im Mutterkloster Stift Heiligenkreuz im Wienerwald die ewige Profess.

„Ich habe mein Glück gefunden und kann diesen Weg von ganzem Herzen nur empfehlen“, sagte Dirk Schäferhoff, der jetzt den Ordensnamen „Pater Matthias“ trägt, gestern beim Empfang im Ludwig-Kleffmann-Haus. Vorangegangen war ein Pontifikalhochamt mit dem Abt aus Heiligenkreuz, Dr. Maximilian Heim, der Pater Matthias bereits sein ganzes Ordensleben lang begleitet, während dessen Novizenzeit Abt in Stiepel war und 2011 Abt Gregor in Heiligenkreuz ablöste. Das Kloster im Wienerwald besteht ununterbrochen seit 1133, zurzeit absolviert der Büecker in Salzburg eine Ausbildung zum Restaurator für die Buch- und Papierrestauration. Eine dreijährige Ausbildung zum Buchbinder hat er in der Zwischenzeit schon erfolgreich abgeschlossen. Dirk Schäferhoff ist nicht der erste Ordensmann in der Familie: „Als ,Laurentius III.’ war etwa Melchior Schäferhoff (auch als Schefferhoff vezeichnet) der 50. und letzte Abt des von den Franzosen aufgelösten Zisterzienserklosters in Bredelar bei Marsberg“, so Messdienerleiter Hermann-Josef Dregger. Die Liste an Priestern und Ordensleuten aus Körbecke und Umgebung sei ganz schön lang ist. Dregger: „Wir sind jetzt beim Studium alter Verzeichnisse und Dokumente bei 200 angekommen, aber vermutlich sind es noch mehr.“ - brü

Quelle: Soester Anzeiger 04.05.2015

 


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